{"id":62,"date":"2018-05-03T14:51:41","date_gmt":"2018-05-03T12:51:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/?page_id=2"},"modified":"2025-05-19T12:13:04","modified_gmt":"2025-05-19T10:13:04","slug":"beispiel-seite-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/","title":{"rendered":"Schloss"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:17px\"><span style=\"color: #000000;\">Lage: Nieder\u00f6sterreich\/Waldviertel \u2013 ca. 8 km s\u00fcd\u00f6stlich von Horn an der Horner Stra\u00dfe B4. Besichtigung: nur von au\u00dfen m\u00f6glich<\/span><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"133\" src=\"http:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/skizze-300x133.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6\" srcset=\"https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/skizze-300x133.png 300w, https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/skizze.png 371w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:17px\"><span style=\"color: #000000;\">Das Schloss ist ein dreigeschossiger Vierfl\u00fcgelbau, der sich um einen quadratischen Innenhof gruppiert. Es macht auf den ersten Blick den Eindruck eines Barockgeb\u00e4udes, ist jedoch ein Renaissancebau um 1610, bei dem die Verwendung mittelalterlicher Bauteile an diversen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten sowie an den gr\u00f6\u00dferen Mauerst\u00e4rken im S\u00fcd- und Osttrakt erkenntlich ist. Vor allem der Innenhof wirkt noch recht trutzig. Der ehemalige breite und tiefe Wassergraben mit seinen gemauerten W\u00e4nden ist besonders sch\u00f6n aus der Luft zu erkennen. Er ist nach wie vor komplett, wurde aber schon vor l\u00e4ngerer Zeit trocken gelegt. An der Westseite f\u00fchrt eine steinerne Br\u00fccke, die von zwei L\u00f6wen flankiert wird, zum heutigen Haupteingang. Hier befand sich bis zum Umbau zum Wechsel vom 16. auf das 17. Jh. eine Zugbr\u00fccke. Vor dem Graben steht eine Reihe lebensgro\u00dfer Steinfiguren (Monatsallegorien um 1760). Neben dem rundbogigen Einfahrtsportal in der Mittelachse liegt ein kleines Geht\u00fcrl. Beide sind von einer gequaderten Umrahmung umgeben. In den Zwickeln des Tores sind noch die Rollen der einstigen Zugbr\u00fccke vorhanden. Der quadratische romanische Bergfried aus dem 13. Jh. ist im S\u00fcdtrakt integriert und \u00fcberragt das Geb\u00e4ude markant. Im 17. Jh. wurde in ihm die Schlosskapelle eingebaut, wobei die Decke des romanischen Raumes mit reichem Barockstuck versehen wurde. Ansonsten dient der Bergfried mit seiner Wendeltreppe aus dem 17. Jh. seit damals auch als Treppenaufgang. Auf diesen Verwendungszweck weisen auch die beiden Hermenpilaster des sp\u00e4tbarocken Steinportals hin, das urspr\u00fcnglich das Nordportal des barocken Sch\u00fcttkastens war.<\/span><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:11px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200808-WA0009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"564\" src=\"http:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200808-WA0009-1024x564.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-346\" srcset=\"https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200808-WA0009-1024x564.jpg 1024w, https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200808-WA0009-300x165.jpg 300w, https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200808-WA0009-768x423.jpg 768w, https:\/\/www.schlossharmannsdorf.at\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200808-WA0009.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:24px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p style=\"font-size:17px\"><span style=\"color: #000000;\">Um 1760 wurde unter den Baronen Moser vor allem die Ostfront zu einer repr\u00e4sentativen Schauseite umgestaltet. Hier erfolgt der Zugang vom Gartensaal zum Park \u00fcber eine monumentale gemauerte Bogenbr\u00fccke, deren Balustraden reichlich mit sp\u00e4tbarocken Steinvasen geschm\u00fcckt sind. Die Fassaden des Schlosses sind durch Riesenpilaster gegliedert. \u00dcber und unter den Fenstern des ersten Stocks ist reicher barocker Stuckdekor zu sehen. Die Westseite des Hofes ist mit abgemauerten Arkadenb\u00f6gen versehen. In seiner Nordostecke ist ein viertelrunder Renaissancebrunnen mit Steinfassung eingebaut. Das kreuzgrat- und stichkappengew\u00f6lbte Erdgescho\u00df im Nordtrakt stammt wohl aus der Zeit um 1600, im S\u00fcd- und Osttrakt sind die Gew\u00f6lbe mittelalterlichen Ursprungs und reichen bis in das 13. Jh. zur\u00fcck. Die Innenr\u00e4ume wurden von den gegenw\u00e4rtigen Schlossherrn behutsam renoviert. An einigen Zimmerdecken hat sich zarter barocker Stuck erhalten. In der Apsisnische der Schlosskapelle sind noch Reste von Wandmalereien zu sehen.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:17px\"><span style=\"color: #000000;\">Im gro\u00dfen, terrassenartig angelegten Park und auf der parkseitigen \u00e4u\u00dferen Umfassungsmauer des Grabens stehen zahlreiche Schmuckvasen und barocke Statuen. Die ehemaligen Gartenparterres waren vom eigentlichen Park durch ein dreiteiliges sp\u00e4tbarockes Tor mit reichem Schmiedeeisengitter aus der Zeit um 1730 getrennt. Auf seinen reich gegliederten Pfeilern stehen gro\u00dfe Ziervasen. Der weitl\u00e4ufige Park ist von einer langen Mauer mit Rundt\u00fcrmchen an den Ecken begrenzt. Er wurde um 1760 in franz\u00f6sischer Manier angelegt, ist aber l\u00e4ngst verwildert. S\u00fcd\u00f6stlich vom Schloss liegt am Rande des Parks ein m\u00e4chtiger dreigeschossiger Sch\u00fcttkasten aus dem 17. Jh. mit reichen Volutenaufbauten an den beiden von Steinfiguren bekr\u00f6nten Hochgiebeln. Die Orangerie aus dem dritten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde restauriert und dient heute so wie der Sch\u00fcttkasten, kulturellen Zwecken.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lage: Nieder\u00f6sterreich\/Waldviertel \u2013 ca. 8 km s\u00fcd\u00f6stlich von Horn an der Horner Stra\u00dfe B4. Besichtigung: nur von au\u00dfen m\u00f6glich Das Schloss ist ein dreigeschossiger Vierfl\u00fcgelbau, der sich um einen quadratischen Innenhof gruppiert. 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